Filmpodium: The Man Who Knew Too Much
«Während seines Urlaubs in Marokko gelangt ein amerikanischer Arzt durch Zufall in den Besitz von Informationen über ein geplantes Attentat gegen einen Staatsmann in London. Seine Frau und er können aber nicht die Polizei alarmieren, da die Geheimorganisation ihren Sohn entführt und sie damit erpresst. Mit Intelligenz und Raffinesse inszenierter, spannender Thriller von Alfred Hitchcock, der mit diesem Remake seinen gleichnamigen Film von 1934 noch einmal aufgreift und zum Meisterwerk weiterentwickelt.» (filmdienst.de)
«Wie ein Fremdkörper wirken Doris Day und James Stewart, jene Verkörperungen des ‹everday America›, inmitten des unübersichtlichen, chaotischen Marktplatzes von Marrakesch. (…) Ihre spiessbürgerlichen Werte und ihr Betonen des Privaten gegenüber dem Öffentlichen geraten bei Hitchcock, wie in so vielen seiner Filme der 50er-Jahre, in Angriff und werden Stück für Stück zersetzt. In den Gesichtern seiner Helden zeigt sich die Ohnmachtserfahrung (…) von Menschen, die sich mit Rollen abgeben müssen, von denen sie nie dachten, sie würden sie jemals ausfüllen müssen.» (Rouven Linnarz, film-rezensionen.de, 13.2.2021)