Explortal Logistics: Pressemitteilung: Wie Digitalisierung und KI die europäische Batteriezellenproduktion wettbewerbsfähig machen
Pressemitteilung: Wie Digitalisierung und KI die europäische Batteriezellenproduktion wettbewerbsfähig machen / 150 000 Tonnen weniger Ausschuss pro Jahr: In einem Whitepaper zeigen Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer IPA, welch enorme Effizienzsteigerungen und Kostenvorteile eine konsequent digitalisierte Batteriezellenproduktion bietet. Die entsprechenden Lösungen sind alle bereits entwickelt und in der Praxis erprobt. Die Batteriezellenproduktion wächst rasant – und produziert enorme Mengen Ausschuss. Im Jahr 2025 wurden weltweit Batterien für Elektrofahrzeuge mit einer Gesamtenergiemenge von 1187 Gigawattstunden hergestellt. Ein Ausschuss von etwa fünf Prozent gilt in der Zellenfertigung bisher noch als unvermeidbar – genug, um rund 790 000 Elektrofahrzeuge mit einer Speicherkapazität von jeweils 75 Kilowattstunden herzustellen. Oder drastischer formuliert: Allein im vergangenen Jahr haben alle Batteriehersteller zusammen etwa 300 000 Tonnen Ausschuss produziert. Das entspricht der Jahresproduktion einer großen Gigafactory. Würde man diesen Ausschuss auf einen Güterzug verladen, wäre dieser ungefähr 110 Kilometer lang. Dieser Güterzug wäre nur halb so lang, wenn die Batteriezellenfertigung konsequent digitalisiert und von Künstlicher Intelligenz (KI) überwacht würde. Welche Potenziale Digitalisierung und KI erschließen, zeigen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in einem neu erschienenen Whitepaper. Darin fassen sie die wichtigsten Forschungsergebnisse zusammen, die sie selbst seit 2018 im Zentrum für Digitalisierte Batteriezellenproduktion (ZDB) erzielt haben. (....)