Explortal Logistics: Pressemitteilung: STRALI entwickelt Planungstool für Kommunen - Wo Ladesäulen wirklich gebraucht werden
Pressemitteilung: STRALI entwickelt Planungstool für Kommunen - Wo Ladesäulen wirklich gebraucht werden / Ob Wohngebiet, Einkaufsstraße oder Gewerbegebiet – dort, wo Menschen unterwegs sind, wollen sie auch ihre E-Autos laden. Doch wo sollten neue Ladesäulen entstehen? Forschende der Universität Duisburg-Essen haben gemeinsam mit den mittelständischen Unternehmen IT-Objects GmbH und Schotte Automotive GmbH & Co. KG im Projekt STRALI* ein Planungstool entwickelt, das Kommunen bei der Entscheidung unterstützt. Nach drei Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde dieses nun vorgestellt. Das Projekt wurde im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND vom Bundesministerium für Verkehr mit rund 2,6 Millionen Euro gefördert. Wie lässt sich Ladeinfrastruktur so planen, dass Bürger:innen, Unternehmen und Kommunen gleichermaßen davon profitieren? Und wie könnte eine strategisch platzierte Ladeinfrastruktur das Mobilitätsverhalten beeinflussen, verschiedene Verkehrsmittel sinnvoll miteinander verknüpfen und die Elektrifizierung – etwa in Gewerbegebieten – fördern? Um Antworten zu finden, analysierte das interdisziplinäre Forschungsteam aus Ingenieur:innen, Psycholog:innen, Betriebswirt:innen, Innovations- sowie Verkehrsforscher:innen der Universität Duisburg Essen (UDE), zunächst das Mobilitätsverhalten in den Essener Stadtteilen Frohnhausen und Altendorf. Die Ergebnisse lieferten die Grundlage, um ein detailliertes Verkehrsmodell zu entwickeln und mit realen Verkehrs- und Nutzungsdaten abzugleichen. „Ladeinfrastruktur lässt sich nicht allein anhand von Verkehrszahlen planen“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Ellen Enkel. „Erst die Kombination aus Mobilitätsverhalten, Verkehrs- und Infrastrukturdaten sowie sozioökonomischen Faktoren zeigt, wo neue Ladepunkte den größten Nutzen entfalten.“ (....)