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Filmpodium: Novecento – Atto secondo

«Im zweiten Teil des monumentalen Sittengemäldes Novecento kreuzen sich die Wege der beiden ungleichen Freunde Olmo und Alfredo vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg erneut. Der mit den Faschisten sympathisierende Alfredo muss gegen Ende der schwarzen Schreckensherrschaft vom Kommunisten Olmo aus den Händen aufgebrachter Landarbeiter befreit werden. Doch die beiden haben eine Menge offener Rechnungen, und mit der aufkommenden Kommunistenhatz drehen sich die politischen Verhältnisse erneut zugunsten des bürgerlichen Konformisten Alfredo.» (SRF) «Die weiten Landschaften der ersten Epoche weichen einem düsteren, von extremer Gewalt geprägten Kammerspiel, während sich der Film unmerklich zu einer psychologischen Studie der Figuren entwickelt. Der Filmemacher hüllt die zwanzig Jahre des Faschismus in Italien in ein grausames Licht, bevor nach der Befreiung die fröhlichen Tänze der roten Fahnen an die Stelle der düsteren Ballette der Schwarzhemden treten. Als wahre Volkssinfonie und beeindruckendes Zusammentreffen von Talenten (Morricone für die Musik, Storaro für die Kamera, eine hochkarätige internationale Besetzung) ist Novecento ein packendes Zeugnis der Entwicklung des Klassenkampfs, eine Sage des Jahrhunderts.» (Cinémathèque suisse, Mai 2021) Vergünstigte Kombi-Tickets mit Atto primo sind an der Kinokasse erhältlich.