Emrullah Üzeyiroglu: Wo der Wind einen hinweht (JUgendliche melden sich zu Wort) | Geest-Verlag
Wo der Wind einen hinwehtAls ich nach Deutschland kam, war ich sechs Jahre alt. MeineFamilienangehörigen sind aus der Türkei geflüchtet, denn sie wurdendort in ihrer Heimat, in der sie aufgewachsen waren, unterdrückt. Siedurften nicht mehr die eigene Sprache sprechen, die eigene Musik hörenund die eigene Kultur leben. Um frei zu sein, sind sie nach Deutschlandgeflüchtet. Sie versuchten hier einen Neuanfang.Ich konnte da noch nicht die deutsche Sprache und war deshalbautomatisch ausgegrenzt. Ich konnte mit niemandem kommunizieren. Manfühlt sich alleine, in einer Ecke.