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Friedrich Hahn, Titel gesucht | Lesen in Tirol

Ein Kind schüttet die Puzzleteile zweier Bilder in eine gemeinsame Schachtel und staunt, was für neue Möglichkeiten für ein Un-Bild sich daraus ergeben. Friedrich Hahn baut auf dieser Parabel von Kafkaesker Klarheit die Story für seinen aktuellen Roman auf. „Titel gesucht. Fragmente. Halb Puzzle / halb Roman“ fußt auf der Überlegung, dass es im Alter nicht darum geht, Neues zu entdecken, sondern das Bekannte in der Zeitlosigkeit zu verstecken. So drängt die Frage in den Vordergrund, was denn der Sinn des Schreibens ist, wenn alles schon erzählt ist. Und schreiben könnte dann ja bedeuten, sich selbst aus der Geschichte herauszulöschen.