Fampridin bei Multiple Sklerose - Wie Patentschutz und Festbeträge MS-Patienten benachteiligen / DMSG
Viele Menschen mit MS, die den Wirkstoff Fampridin zur Verbesserung ihres Gehvermögens zweimal täglich einnehmen, waren und sind seit Ende April 2026 stark verunsichert. Sie zahlen derzeit erhebliche Mehrkosten, die beim Einlösen des Rezeptes in der Apotheke anfallen. Hintergrund ist ein bestätigter Patentschutz für das Originalpräparat Fampyra® von Merz Therapeutics als Retardtablette, der auf Basis einer einstweiligen Verfügung den Rückruf Fampridin-haltiger Generika nach sich zog. Aufgrund von Maßnahmen zur Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots im Gesundheitssystem stößt der Patient sowie andere Beteiligte derzeit an Hürden.