Teenage Sex and Death at Camp Miasma - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Eine queere Filmemacherin arbeitet an einem Reboot, das einer angestaubten Slasher-Reihe neues Leben einhauen soll und reist dafür an den Originaldrehort, um sich inspirieren zu lassen. Dort trifft sie auf eine Schauspielerin aus dem Ursprungsfilm und wird von ihr dermaßen in den Bann gezogen, dass sie sie nicht nur für die Hauptrolle einplant, sondern mit ihr offene Worte und intime Momente teilt. Mit einer schaurig-schönen 1980er-Ästhetik und (alb-)traumhaften Zwischenwelten nähert sich der Film dem neu entdeckten Körpergefühl der Hauptfigur an. Dabei geht es weniger um die Dekonstruktion eines Genres samt regressiver Rollenbilder als Meta-Kommentar, als um die wortwörtliche Verbindung aus Sex und Tod, die sich auch in dem verworren-sinnlichen Spiel der Hauptdarstellerinnen ausdrückt.