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Funk-Inhalte bei Kika? Wie sich das Jugendangebot von ARD und ZDF für ein mögliches Social-Media-Verbot aufstellt. | turi2

Zum zehnten Geburtstag geht Funk, das Jugendangebot von ARD und ZDF, neue Wege, sagt Programmgeschäftsführer Philipp Schild im Interview von Jana Ballweber im "KNA-Mediendienst". Grund sind Sorgen um den Kurs der Tech-Plattformen aus den USA und China, auf denen die Funk-Inhalte in der Hauptsache zu sehen sind. Seit vergangener Woche sei man etwa im Fediverse auf der offenen Plattform Mastodon unterwegs. Man habe im vergangenen Jahrzehnt gelernt, "wie Social Media funktioniert und dass ein öffentlich-rechtliches Angebot dort relevant sein kann", nun wolle man Alternativen ausprobieren. Schild erhofft sich etwa "größere Unabhängigkeit in der Entscheidung, wie unsere Inhalte distribuiert werden". Die klassischen sozialen Medien verlassen werde man aber nicht. Mit Blick auf ein mögliches Social-Media-Verbot für sehr junge Menschen versucht sich Funk "möglichst gut aufzustellen": "Wir überlegen zum Beispiel gerade zusammen mit Kika, ob Funk-Inhalte, die für 14- bis 16-Jährige gedacht sind, auch über die Kika-App ausgespielt werden können", so Schild. Ein großer Fan eines Verbots ist der Medienmanager offenbar nicht. Man dürfe es nicht auf die leichte Schulter nehmen, "wenn Menschen negative Auswirkungen durch die Nutzung von Social Media haben". Der Job von Funk sei es dennoch, "zu überlegen, wie Menschen noch an Diskursen teilnehmen können, falls reguliert wird". mediummagazin.de (vollständiges Interview) (Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur)