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Urgeschichtliche Schlangenjagd am Berg Karmel | Nachricht @ Archäologie Online

Vor etwa 15.000 Jahren änderte sich die Lebensweise menschlicher Gemeinschaften in der südlichen Levante grundlegend. Gruppen von Jäger-Sammlern, die bis dahin eine nomadische Lebensweise praktizierten, schränkten ihre Mobilität ein und errichteten erstmals kleine, dauerhafte Siedlungen. Diese als Natufien bezeichnete Kultur gilt als wichtige Etappe in der Geschichte der Sesshaftigkeit des Menschen, noch vor der Entwicklung der Landwirtschaft. Die geringere Mobilität wirkte sich auch auf die Ernährung der Menschen aus – sie konnten bei der Auswahl ihrer Nahrungsquellen nicht mehr so wählerisch sein wie zuvor. Eine Studie beweist erstmals, dass die Menschen des Natufien auch Jagd auf Reptilien machten.