Kritik an Brasiliens Justiz wegen Einmischung in Wahlkampf - SN.at
Zwei Tage vor der Präsidentenwahl in Brasilien ist die Justiz wegen Einmischung in die letzte geplante TV-Debatte vor dem Urnengang in die Kritik geraten. Drei brasilianische Medienverbände äußerten am Freitag ihre "tiefe Empörung über die richterliche Einmischung in zuvor festgelegte Regeln". Der Sender Globo hatte die Debatte nach zwei Gerichtsentscheidungen abgesagt. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hatte zuvor erklärt, nicht an der Debatte am Donnerstag teilzunehmen.