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"Saarbrücker Zeitung" fühlt SR-Intendant Grasmück und Herausforderer Dinges auf den Zahn. | turi2

Fern-Duell: SR-Intendant Martin Grasmück und sein Kontrahent Peter Dinges, bisher Vorstand der Filmförderungsanstalt, beziehen vor der Intendantenwahl am 8. Juni in Interviews mit der "Saarbrücker Zeitung" Position. Grasmück weist Kritik eines Gutachtens an der SR-Organisationsstruktur ab – diese werde gerade reformiert und müsse "angesichts der Ressourcen-Knappheit ein Stück weit" aufgebrochen werden. Der Amtsinhaber lobt sich für die Umsetzung einer Digital- sowie einer Markenstrategie und den Start von Effizienz-Projekten "in einem extrem schwierigen Umfeld". Der ÖRR sei "unverzichtbar für die Stabilisierung der Demokratie", weshalb der SR auch auf den "großen Plattformen" Angebote mache. Die kleine Anstalt existiere "zu Konditionen, die ich für absolut vertretbar halte angesichts des Angebotes und des Mehrwertes". Medial kolportierte Überlegungen zur Abschaffung der Saarlandwelle hätten "in keinster Weise" gestimmt. Dinges sieht im SR einen "Identitätsträger für das Saarland" und eine "Herzensangelegenheit". Konkrete Pläne für den Sender will er nicht nennen, im Fall einer Wahl wolle er zunächst die Menschen kennenlernen und analysieren: "Vorab zu sagen, dies ist meine Streichliste: Das werde ich nicht tun." Seine Position als Kandidat außerhalb des ARD-Kosmos sieht er als "Mehrwert" und verweist auf "22 Jahre Erfahrung aus einer öffentlich-rechtlichen Anstalt". Durch die jüngste Umsetzung einer Strukturreform in der FFA bringe er "Kompetenz, die Expertise und die Erfahrung mit, um Verbesserungen herbeizuführen". saarbruecker-zeitung.de (€, Grasmück), saarbruecker-zeitung.de (€, Dinges), turi2.de (Background) (Foto: Grasmück: IMAGO / BeckerBredel; Foto: Dinges: IMAGO / APress)