Digital-Geschäft beschert dem "Spiegel" ein stabiles Jahresergebnis. | turi2
Digitale Rendite: Die Spiegel-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem leichten Umsatzwachstum um 1,4 % auf 258,8 Mio Euro ab. Der Jahresüberschuss geht um knapp 2 % auf 25,9 Mio Euro zurück. 54 % der Umsätze von "Spiegel", "manager magazin", "Harvard Business manager" und "11 Freunde" kämen inzwischen aus dem Digitalgeschäft. 2026 soll dieser Anteil auf 56 % wachsen. Die Vertriebserlöse aus digitalen Angeboten klettern um 16,1 % auf 77,7 Mio Euro und sollen bis 2030 bei deutlich über 100 Mio Euro liegen. Die Print-Vermarktung dagegen geht um 16,6 % auf 14,6 Mio Euro Umsatz zurück. Das TV-Geschäft bleibt stabil bei 26,6 Mio Euro Umsatz. Geschäftsführer Thomas Hass sieht das Unternehmen gesund aufgestellt: "Unsere journalistische Unabhängigkeit hat ein stabiles wirtschaftliches Fundament". Er erwähnt besonders die "exzellente Rechtsabteilung", die investigativen Journalismus rechtlich absichere, wie zuletzt bei der Berichterstattung zum Fall Ulmen/Fernandes.
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