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Explortal Logistics: Pressemitteilung: Nach Unterschreiten der Pegelstände von 2018: Aktuelles Niedrigwasser verdeutlicht die Bedeutung der Binnenschifffahrt für die Versorgungssicherheit des Wirtscha...

Pressemitteilung: Nach Unterschreiten der Pegelstände von 2018: Aktuelles Niedrigwasser verdeutlicht die Bedeutung der Binnenschifffahrt für die Versorgungssicherheit des Wirtschaftsstandorts Deutschland / Im Laufe dieser Woche wird laut Auskunft der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) am neuralgischen Rheinpegel Kaub zwischen Koblenz und Wiesbaden die historische Niedrigwassermarke von 25 cm aus dem Jahr 2018 unterschritten. Ab der zweiten Wochenhälfte wird dort ein Pegelstand von unter 20 cm erwartet. An anderen Rhein-Pegeln in NRW wie etwa in Köln und Duisburg-Ruhrort wurden bereits am vergangenen Wochenende historische Tiefststände gemessen. Wegen der ohnehin flacheren Fahrrinne am Mittelrhein ist der Pegel Kaub für Schifffahrt, Industrie und Wirtschaft jedoch besonders bedeutsam. Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB) mahnt aus diesem Anlass, die Fahrrinnenvertiefung am Mittelrhein zwischen Budenheim bei Mainz und St. Goar mit höchstmöglichem Tempo voranzutreiben. In diesem Abschnitt ist die definierte Fahrrinnentiefe mit 1,90 Metern 20 Zentimeter geringer als in den Flussabschnitten ober- und unterhalb dieser Engstelle. „Bei Niedrigwasser bleiben die Schiffe hier als erstes hängen“, erläutert BDB-Geschäftsführer Jens Schwanen. „Deshalb ist es so wichtig, dieses Nadelöhr zu entschärfen. Wir stimmen dem aktuellen Appell von NRW-Verkehrs- und Umweltminister Oliver Krischer zu, dass der Bund die Fahrrinnenanpassungen am Mittel- und Niederrhein noch schneller fertigstellen muss. Diese Ausbaumaßnahmen am Rhein waren bereits im Bundesverkehrswegeplan 1992 als sogenannter Vordringlicher Bedarf genannt worden. Es ist beschämend, dass der Bund sich also seit 34 Jahren vornimmt, die Schifffahrt in diesem Bereich zu verbessern, ohne dass wirklich viel passiert ist. Und anstatt endlich den ‚Bau-Turbo‘ zu zünden, will die Bundesregierung in der zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung bis Ende 2029 noch zusätzlich Personal abbauen.“ (....)