Fleebs-Logo
Details werden geladen...

Wohngebäudeversicherung im Test: Ein Drittel der Tarife fällt durch - Continentale Patrick Brühl

Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel: Wer ein Eigenheim besitzt, braucht eine Wohngebäudeversicherung. Für die meisten Eigentümer:innen wäre es kaum möglich, einen hohen Schaden – oder gar einen Totalschaden – selbst auszugleichen. Genau davor schützt eine Wohngebäudeversicherung finanziell. Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe 10/2026 insgesamt 182 Tarife von 68 Anbietern unter die Lupe genommen. Das Ergebnis fällt gemischt aus: Ein Drittel aller getesteten Tarife fällt durch, 57 Tarife wurden mit “mangelhaft” bewertet. Elementarschutz: oft vergessen, aber wichtig Ein Punkt, den die Stiftung Warentest besonders hervorhebt: Bei Überschwemmung, Lawinen, Erdbeben und anderen Naturgefahren greift die klassische Gebäudeversicherung nicht automatisch. Der Zusatz “Elementarschutz” muss extra abgeschlossen werden. Gerade weil Starkregenereignisse im Zuge des Klimawandels zunehmen, ist das ein Baustein, der in vielen älteren Verträgen fehlt – ein Wasserschaden durch Starkregen ist in den mitversicherten Risiken Leitungswasser oder Sturm/Hagel nämlich nicht enthalten. Die vier Gefahrenbereiche einer Wohngebäudeversicherung Eine vollständige Wohngebäudeversicherung setzt sich aus vier Bausteinen zusammen, die jeweils unterschiedliche Schadensursachen abdecken: Feuer Abgedeckt sind klassische Brandschäden sowie Blitzschlag mit seinen Folgeschäden (etwa ein durch einen umgestürzten, vom Blitz getroffenen Baum beschädigtes Dach), Überspannungsschäden an elektrischen Anlagen durch Blitzeinschlag in der Umgebung sowie Explosionen. Nicht enthalten sind dagegen reine Sengschäden, etwa ein Brandloch im Parkett durch Zigarettenglut. Leitungswasser Hier greift der Schutz bei Rohrbrüchen – auch bei den Zuleitungsrohren auf dem Grundstück –, bei Frostschäden an Heizung und sanitären Anlagen infolge eines plötzlichen Kälteeinbruchs sowie bei ausgetretenem Wasser aus dem Leitungssystem, Aquarien oder Wasserbetten. Nicht mitversichert sind dagegen Schäden, bei denen das Wasser nicht aus einer Leitung stammt (z. B. eine umgekippte Vase), sowie Frostschäden, wenn trotz Kälte nicht geheizt oder das Wasser nicht rechtzeitig abgelassen wurde. Sturm und Hagel Versichert sind Schäden durch Wind ab Windstärke 8 sowie durch Hagel, jeweils inklusive Folgeschäden – etwa ein abgedecktes Dach oder eine durch einen umgestürzten Baum beschädigte Mauer. Dringen Niederschläge dagegen durch ein offenes Fenster ein, zählt das nicht zum versicherten Sturmschaden. Elementarschäden Dieser optionale Zusatzbaustein deckt unter anderem Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck und Lawinen ab. Nicht enthalten sind in der Regel ein bloßer Grundwasseranstieg ohne vorherige Überschwemmung sowie Schäden durch künstlich entstandene Hohlräume, etwa infolge von Bergbau. Eine gesetzliche Pflicht zur Elementarversicherung gibt es in Deutschland bislang nicht – Hausbesitzer entscheiden weiterhin selbst, ob sie dieses Risiko absichern. Laut Stiftung Warentest sind ausgerechnet in besonders hochwassergefährdeten Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern weniger als die Hälfte aller Gebäude gegen Schäden durch Wassermassen geschützt. Einen ausführlichen Vergleich mit weiteren Details bietet die Stiftung Warentest auf test.de. Wie schneidet die Continentale ab? Im aktuellen Test wurden auch die Tarife der Continentale geprüft: Tarif Qualitätsurteil Continentale Top sehr gut (0,7) Continentale XXL sehr gut (0,7) Continentale XL gut (1,9) Angesichts von 57 “mangelhaften” Tarifen im Gesamtmarkt zeigt das Ergebnis, wie groß die Unterschiede zwischen den Anbietern sein können. Welcher Tarif am Ende zur eigenen Immobilie passt, hängt trotzdem immer von der individuellen Situation ab – Lage, Gebäudeart, Wert und persönlicher Schutzbedarf spielen dabei eine Rolle. Lohnt sich ein Blick auf den bestehenden Vertrag? Bei einem Drittel durchfallender Tarife lohnt sich für viele Eigentümer:innen ein Check des bestehenden Vertrags: Ist ein Elementarschutz enthalten? Wie hat sich der Beitrag in den letzten Jahren entwickelt? Passt die Versicherungssumme noch zum aktuellen Wert von Haus und Grundstück? Ob der bestehende Schutz weiterhin ausreichend ist oder ein Wechsel sinnvoll sein könnte, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch klären. Persönliche Beratung statt Verwirrung Welcher Schutz zum eigenen Haus passt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Bezirksdirektion hilft dabei, den Überblick zu behalten – ohne unnötige Zusatzbausteine, ohne Fachchinesisch, dafür mit einer ehrlichen Einschätzung, was wirklich gebraucht wird. Rückruf anfordern:   Patrick Brühl und das Team der Continentale Bezirksdirektion in Lohmar beraten persönlich – vor Ort oder per WhatsApp. Einfach melden: 02246 92250 oder über das Kontaktformular. Quelle: Stiftung Warentest, Ausgabe 10/2026, Test Wohngebäudeversicherungen (test.de).