Explortal Logistics: Pressemitteilung: USA wollen Chinas Dominanz im Seehandel brechen – und treffen sich selbst
Pressemitteilung: USA wollen Chinas Dominanz im Seehandel brechen – und treffen sich selbst / USA schwächt mit Hafengebühren für in China gebaute Schiffe eigene Im- und Exporte – Auch viele Schwellenländer und EU-Länder betroffen – Deutschland könnte hingegen Ausfuhren in USA ausbauen – EU reagiert auf Chinas Dominanz mit neuer maritimer Industriestrategie Mit den ab November geplanten Hafengebühren für in China gebaute Schiffe werden die USA sich selbst schaden – und vielen anderen Exportländern. Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis globaler Schiffsregister und Positionsdaten zeigt: Während einige EU-Staaten deutliche Einbußen im US-Geschäft hinnehmen müssten, könnte Deutschland profitieren. Die Infografik des DIW Wochenberichts 28/2026 zeigt die modellierten Auswirkungen von US-Hafengebühren für in China gebaute Schiffe auf die Exporte verschiedener Länder in die USA im Vergleich zum Jahr 2022. Dargestellt sind prozentuale Rückgänge der Exporte. Die stärksten Verluste außerhalb der EU entfallen auf Indonesien (−8,7 Prozent), die Philippinen (−5,0 Prozent), Pakistan (−4,4 Prozent), Vietnam (−4,3 Prozent) und Costa Rica (−1,9 Prozent). Innerhalb der EU werden die größten Rückgänge für Polen (−4,1 Prozent), Dänemark (−3,7 Prozent), Finnland (−3,0 Prozent), Schweden (−2,0 Prozent) und Griechenland (−1,5 Prozent) ausgewiesen. Die Grafik vermittelt, dass die Einführung der Hafengebühren nicht nur China, sondern zahlreiche exportorientierte Länder weltweit sowie mehrere EU-Mitgliedstaaten negativ treffen würde. (....)