Fleebs-Logo
Details werden geladen...

DGfN rät Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes und anderen Risikofaktoren zur Überprüfung der Nierenwerte - DGfN

Wer für Marathon, Ultramarathon oder andere extreme Ausdauerbelastungen trainiert und Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eine bekannte beziehungsweise frühere Nierenschädigung hat, sollte seinen Nierenstatus kennen. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) anlässlich des Berlin-Marathons am 27. September. Denn gerade diese Erkrankungen erhöhen auch das Risiko für eine chronische Nierenkrankheit (CKD), die lange unbemerkt bleiben kann. Unter extremer Ausdauerbelastung kommen weitere Faktoren hinzu: Hitze, Flüssigkeitsmangel oder bestimmte Schmerzmittel können den Nierenstress verstärken und das Risiko einer akuten Nierenschädigung erhöhen. Für gesunde, gut vorbereitete Menschen ist Ausdauersport dagegen grundsätzlich positiv, vorübergehend veränderte Nierenmarker nach einem Marathon bedeuten nicht automatisch einen bleibenden Schaden.