Familien in Niedersachsen: Neue Studie zeigt: Inklusive Bildung bleibt hinter Erwartungen zurück
Deutschland zählt weiterhin zu den europäischen Ländern mit einem besonders hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen, die nicht inklusiv beschult werden – rund 60 Prozent von ihnen besuchen Förderschulen. Dies geschieht, obwohl eine deutliche Mehrheit der betroffenen Familien andere Wege bevorzugt: 82 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder mit Behinderungen sprechen sich gegen eine getrennte Beschulung aus. Die neue Studie "Inklusive Bildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit" des Deutschen Instituts für Menschenrechte präsentiert diese Ergebnisse.