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Konzertkritik: Mit Haydn und Mozart in die Sommerpause

(Anmerkung des Autors: diese Kritik können Sie sich wie immer vorlesen lassen. Klicken Sie dazu bitte HIER.) - Es gibt Musik, die sich nicht an die Menge richtet, sondern an den Einzelnen. Das Streichquartett gehört zu ihr. Vier Stimmen, die einander belauschen, widersprechen, sich umkreisen, ein Gespräch ohne Kulisse, ohne Pathos, ohne die schützende Anonymität des Orchesters. Vielleicht rührt daher der alte Ruf, Quartettmusik sei etwas für Intellektuelle: zu durchsichtig, zu streng, zu wenig „Spektakel«. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.