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LLN-Finalsieg für Deutschland | PferdeWoche Online

Ohne Schweizer Beteiligung fand heute der mit 1.6 Millionen Euro dotierte Final der Longines League of Nations in Barcelona (ESP) statt. Neun Teams versuchten am Schluss die ikonische Trophäe in die Höhe stemmen zu können. Am Schluss schaffte es Deutschland mit Marcus Ehning (Coolio, 0+0), Jörne Sprehe (Toys, 0+0), Richard Vogel (Cloudio, 0+4-4/40.85) und Sophie Hinners (Iron Dames my Prins, 0) in der Barrage gegen Brasilien mit Stephan de Freitas Barcha (Chevaux Primavera Imperio Egipcio, 0+0), João Victor Castro Aguiar Gomes de Lima (Cashpaid J&F, 0+0), Rodrigo Pessoa (Major Tom, 4+0-4/39.48), Pedro Junqueira Muylaert (Gemme Villers, 4). Dritter wurde das Team aus Belgien. Nach der ersten Runde des Kurses mit zwölf Hindernissen vom Einheimischen Santiago Varela entworfen, lag das Team Deutschland mit blankem Konto an der Spitze. Dicht dahinter, belastet mit nur einem Zeitstrafpunkt, Belgien, gefolgt von Brasilien und den USA mit je vier Zählern. In der Entscheidung blieben die jeweils ersten Reiter dieser Vierergruppe ohne Abwurf. Vor den letzten Reitern veränderte sich dann die Reihenfolge: Deutschland blieb dank zwei Nullern vorne, Brasilien blieb auch doppelnull und verharrte auf vier Punkten. Belgien fiel auf den dritten (5 Punkte) und die USA auf den vierten (12 Punkte) Platz zurück. Vom Spitzenquartett machte McLain Ward (USA) mit Jordan Molga M den Auftakt und er blieb ohne Fehler. Es folgte Rodrigo Pessoa mit Major Tom für Brasilien. Auch der Routinier blieb fehlerfrei und setzte damit den deutschen Schlussreiter Richard Vogel mit Cloudio mächtig unter Druck. Mit einem Abwurf würde es ein Stechen geben. Doch vorab kam noch Abdel Saïd mit Wathnan Bonne Amie für Belgien, der ebenfalls die Null erreichte. Also richteten sich alle Augen auf Vogel. Der Europameister und aktuelle Nummer eins der Welt schaffte den anvisierten Nuller nicht, er musste an einem dunkelblauen Oxer einen Abwurf hinnehmen, was eine Barrage bedeutete. In dieser eröffnete Pessoa gleich mit einem Abwurf am ersten Hindernis. Dabei blieb es und die Zeit stoppte bei 39.48 Sekunden. Damit öffnete sich eine Tür für Vogel. Dieser ritt nicht auf Sicherheit, sondern ebenso vorwärts wie Pessoa – doch im Unterschied zum Brasilianer blieben alle Stangen oben und so gewann Deutschland vor Brasilien und Belgien. Rangliste:1. Deutschland (4-0/40.85)2. Brasilien (4-4/39.48)3. Belgien (5)4. USA (12)5. Italien (16)6. Grossbritannien (20)7. Irland (20)8. Frankreich (21)9. Spanien (36)