Bärbel Bohley - Tagebuch einer Auflehnung - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Im Februar 1988 wurden einige DDR-Oppositionelle, darunter auch Bärbel Bohley, aus der Haft in die Bundesrepublik abgeschoben. Bohley kehrte allerdings sechs Monate später in die DDR zurück – ein singulärer Fall. Ausgehend von den Tagebuchnotizen, die sie im Exil führte, zeichnet der Dokumentarfilm das Bild einer kompromisslosen Persönlichkeit. Die aus dem Off verlesenen und von einer Schauspielerin illustrierten Texte werden mit Zeitzeugen-Interviews ergänzt, die durch die aufdringliche Inszenierung Bohleys Gedanken in den Hintergrund drängen, sodass das Porträt eher fahrig ausfällt.