Cyberpunk Romance - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
In der nahen Zukunft lassen sich Apps direkt in das neuronale Netz des eigenen Gehirns laden, Port-Zugänge im Kopf bieten Zugriff auf enzyklopädisches Wissen, Fremdsprachen und Mittel zur Emotionsregulation. Eine Gruppe anarchischer Hacker nutzt die Möglichkeiten dieser Technologie für ihre Zwecke, bis einer von ihnen in ein neurotechnisches Koma fällt. Um ihn zu retten, muss seine technologieskeptische Freundin sich an sein Bewusstsein koppeln und sein Gehirn „neu starten“. Eine dystopische Zukunftsvision mit interessanten maschinenethischen Fragen, die angesichts der thesenhaften Verdammung der Selbstdigitalisierung keine tiefschürfenden Antworten erfahren. Auch die dazugehörige Liebesgeschichte bleibt leblos.