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Explortal Logistics: Pressemitteilung: Die Rechnung der Hitze: 6,3 Milliarden Euro in zwei Wochen

Pressemitteilung: Die Rechnung der Hitze: 6,3 Milliarden Euro in zwei Wochen / Unsere Infrastruktur ist nicht auf solche Hitzewellen ausgelegt Lukas Sander, Themenleitung Klimafolgen und -anpassung Der neue deutsche Hitzerekord hat gezeigt, wie schnell extreme Temperaturen zur Belastung für die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft werden. Was kostet Hitze? 6,3 Milliarden Euro hat die Hitzewelle vom 17. bis 30. Juni 2026 gekostet. Das haben wir exklusiv für das Handelsblatt berechnet. Im betrachteten Zeitraum stiegen die Temperaturen in einigen Regionen mehrfach über 40 Grad. Die Tagesmittel lagen deutlich über dem Durchschnitt, sodass die nächtliche Abkühlung weitgehend ausblieb. Krankenhäuser gerieten an ihre Grenzen, Notfallzentren mussten aufgebaut werden. Zugleich zeigt Hitze die Schwächen der deutschen Infrastruktur: Asphalt platzt von den Autobahnen, verflüssigte Fugenmasse legt Straßenbahnen lahm, Gebäude überhitzen, Kühl- und Energiebedarf steigen. Hitze ist längst nicht nur ein Gesundheitsrisiko, sondern auch ein wachsender wirtschaftlicher Kostenfaktor. Für das Bundesarbeitsministerium (BMAS) haben wir bereits berechnet: Ein Tag mit Temperaturen über 30 Grad kostet die Volkswirtschaft 431 Millionen Euro. Erstmals haben wir nun auch die Folgen extremer Hitze über 35 Grad beziffert – sie liegen mit 984 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch. Besonders ins Gewicht fallen Produktivitätsverluste, die rund 97 Prozent der gesamten Hitzekosten ausmachen. Menschen müssen häufiger Pausen machen, arbeiten langsamer oder unkonzentrierter – das summiert sich über Millionen Beschäftigte zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden. Hinzu kommen deutschlandweit etwa 76.500 Fehltage an jedem einzelnen Tag mit Temperaturen von über 30 Grad. (....)