KEB im Bistum Limburg: Den Tod gestalten - mehr als nur ein Abschied
Design ist nicht nur die Gestaltung von Objekten, Gebäuden oder Produkten – es ist auch die Art und Weise,
wie wir unser Leben und den Umgang mit schwierigen Themen wie dem Tod gestalten.
Der Tod, als unausweichlicher Teil des menschlichen Daseins, lässt sich durch die Linse des Designs betrachten:
Welche Räume, Rituale und Formen bieten uns Trost? Wie gestalten wir den Abschied, das Gedenken und die Erinnerung so,
dass sie unseren kulturellen, religiösen und individuellen Bedürfnissen gerecht werden?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Veranstaltungsreihe im Rahmen der World Design Capital 2026..
Thema: IN MEMORIAM - Trauer braucht Ausdruck. Manchmal Worte. Manchmal Stille. Manchmal ein Zeichen - das bleibt.
Begleitend zur Tattoo-Aktion, die am Vormittag in der Begräbniskirche St. Michael stattgefunden hat, laden wir zu einer moderierte
Gesprächsrunde unter dem Titel „Unter die Haut – Wenn Erinnerung sichtbar wird“ zum Austausch ein.
Unsere Podiumsgäste sprechen über ihre Erlebnisse und die Frage, warum immer mehr Menschen Trauer nicht nur im Herzen,
sondern auch auf der Haut tragen.
In Memoriam“ versteht sich als offenes Angebot – würdevoll, sensibel und respektvoll gestaltet.
In der Begräbniskirche St. Michael wurde damit ein Raum geschaffen in dem Trauer sichtbar sein darf und neue Formen von Rituale
erfahren werden können. Ein Moment, eine stechende Erinnerung die berührt und Spuren hinterlässt.
EINE VERANSTALTUNGSREIHE DES FRANKFURTER DOMKREISES