Inhaftierter DW-Korrespondent im Niger ist wieder frei. | turi2
Vorläufiges Aufatmen: Ein Korrespondent der Deutschen Welle im Niger ist nach 105 Tagen in Haft vorläufig wieder frei. Er war am 23. Januar in der Hauptstadt Niamey inhaftiert worden – offenbar in Folge eines DW-Berichts über Inlands-Flüchtlinge, den der Sender am 15. Januar in seinem Hausa-Programm veröffentlicht hat. Der deutsche Auslandssender hielt während der gesamten Zeit engen Kontakt zu den Angehörigen und einer lokalen Anwaltskanzlei. Das eingeleitete Verfahren gegen den Journalisten läuft jedoch weiter. DW-Intendantin Barbara Massing sagt: "Im Namen der gesamten DW möchte ich meine große Erleichterung aussprechen, dass unser Kollege endlich aus der Haft entlassen wurde."
per Mail, turi2.de (Inhaftierung)