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Beat Mändli siegt im Weltcup von Traverse City | PferdeWoche Online

Beat Mändli hat das erste Weltcupspringen des Jahres in der Nordamerikaliga gewonnen. Mit Qoachella setzt er sich im Stechen des Weltcup-GP des CSI5*-Traverse City (USA) gegen drei Konkurrenten durch und gewinnt vor Shane Sweetnam (IRL) und Christian Kukuk (GER). 340'000 US-Dollar waren für das Weltcupspringen in Williamsburg im US-Bundesstaat Michigan reserviert. Parcoursbauer Alan Wade stellte die Konkurrenten vor eine äusserst schwierige Aufgabe. Zahlreiche Klippe stellte der US-Amerikaner, verbunden mit einer eng bemessenen Zeit. Die beiden US-Topstars Kent Farrington und McLain mussten dies schmerzhaft erfahren, beide verpassten das Stechen mit der exakt gleichen Zeitüberschreitung von nur sieben Hundertselsekunden. Beat Mändli blieb mit der zehnjährigen Belgierstute Qoachella bei deren Weltcupdebüt als Erster makellos und meinte anschliessend: «Wenn man diesen Kurs makellos absolviert, hat man definitiv ein Finalpferd unter dem Sattel». Zum Schaffhauser gesellten sich bis zum Ende nur noch vier Paare. Da Charlotte Jacobs (USA) auf einen Start in der Barrage verzichtete, kämpften nur noch vier Paare um den Sieg. Mändli ging als Aussenseiter in die Entscheidung, seine Gegner figuieren alle in den Top 50 der Weltrangliste. Der Schweizer Routinier bewies aber einmal mehr seine ganze Klasse. Mit perfekter Übersicht und dem idealen Mix aus Sicherheit und Risiko blieb er erneut makellos und setzte in 38.03 Sekunden eine erste Marke. Christian Kukuk griff mit Akarad Tivoli Z mehr an, der Deutsche verschätzte sich aber in der Distanz von der Zweifachen auf den nachfolgenden Oxer und die Stange fiel. Shane Sweetnam riskierte mit James Kann Cruz alles und er sah fast schon wie der Sieger aus – doch der Ire jagte seinen Irländerwallach mitten in den Schlussoxer und hatte am Ende Glück, dass er im Sattel bleiben konnte. Schlussreiter Mark Bluman wäre mit Genial de B’Neville ebenfalls schneller gewesen als der Schweizer, doch beim Israeli fielen die Stangen an den letzten beiden Hindernissen. Damit sicherte sich Beat Mändli den Sieg, über 100'000 Euro und 20 Weltcuppunkte – eine herausragende Leistung. «xxxx.»

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