Am Institut für Erziehungswissenschaft der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck ist eine Universitätsprofessur
für
Allgemeine Erziehungswissenschaft gemäß § 98 UG zu besetzen. Das privatrechtliche Arbeitsverhältnis auf Basis des Angestelltengesetzes wird mit der Universität unbefristet eingegangen. Das Beschäftigungsausmaß beträgt 100%. Aufgaben
Die Professur vertritt die Allgemeine Erziehungswissenschaft in Forschung und Lehre. Sie widmet sich der Beschreibung und Analyse von Prozessen der Erziehung, Bildung und Sozialisation sowie deren gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Bedingungen. Gegenstand sind sowohl zentrale Theorien, Begriffe und Konzepte pädagogischen Denkens als auch Institutionen pädagogischen Handelns, einschließlich der Dynamiken sozialen Wandels, denen diese unterliegen. Die Professur ist in den theoretischen und empirischen Debatten der Allgemeinen Erziehungswissenschaft ausgewiesen und trägt zu ihrer Weiterentwicklung in Forschung und Theoriebildung bei. Sie vertritt eine Konzeption der Allgemeinen Erziehungswissenschaft, die die Vielfalt sowohl der Erziehungswirklichkeiten als auch der Forschungsperspektiven berücksichtigt, aufgreift und in Beziehung setzt. Ein besonderes Augenmerk der Professur liegt darüber hinaus auf der Gestaltung von pädagogischen Beziehungen und Sorgeverhältnissen. Die Akteure in privaten und öffentlichen Räumen des Aufwachsens sollen in den Blick genommen und pädagogische Beziehungen sowie Sorgeverhältnisse in inner- und außerfamiliären Kontexten aus theoretisch-systematischer, kulturell oder historisch vergleichender Perspektive analysiert und im Hinblick auf das Wohlbefinden sowie die Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen auch empirisch untersucht werden. In der Lehre verantwortet die Professur eine hochschuldidaktisch anspruchsvolle einführende und vertiefende Vermittlung von grundlegenden Fragestellungen der Erziehungs- und Bildungswissenschaft in allen Lehrformaten und auf allen Ebenen (BA, MA, PhD). Sie wirkt an der Betreuung von allen Formen akademischer Abschlussarbeiten mit. Die Professur gehört dem Lehr- und Forschungsbereich „Allgemeine Erziehungswissenschaft und historische Bildungsforschung“ an. Die Zusammenarbeit mit anderen Lehr- und Forschungsbereichen des Instituts für Erziehungswissenschaft sowie die Mitwirkung an fakultären wie fakultätsübergreifenden Forschungsschwerpunkten und Doktoratskollegs wird erwartet. Eine persönliche Einbindung in die akademische Selbstverwaltung wie in Arbeitsgruppen auf Instituts- und Fakultätsebene stellen einen weiteren fixen Bestandteil der Aufgaben dar, einschließlich der Bereitschaft und Fähigkeit zur Übernahme von Leitungsfunktionen. Anstellungserfordernisse
Bewerbungen müssen bis spätestens 29.07.2026 an der Universität Innsbruck, Fakultäten Servicestelle, Standort Innrain 52f, A-6020 Innsbruck (undefined) eingelangt sein. Die Universität Innsbruck strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal insbesondere in Leitungsfunktionen an und lädt daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ein. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen. Für diese Position ist eine Einreihung in die Verwendungsgruppe A1 des Kollektivvertrages für Arbeitnehmer:innen der Universitäten und ein Mindestentgelt von € 6.713,30/Monat (14 mal) vorgesehen. Ein in Abhängigkeit von Qualifikation und Erfahrung höheres Entgelt und die Ausstattung der Professur sind Gegenstand von Berufungsverhandlungen. Darüber hinaus bietet die Universität zahlreiche attraktive Zusatzleistungen (undefined). Die Bewerbungsunterlagen sollen jedenfalls enthalten:
Bitte übermitteln Sie alle Unterlagen digital, vorzugsweise als PDF-Anhänge per E-Mail. Laufende Informationen über den Stand des Verfahrens finden Sie unter:
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Univ.-Prof.in Dr.in Veronika Sexl
R e k t o r i n
