Schwarze Häuser - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Ausgehend von den Erfahrungen der eigenen Mutter, beleuchtet eine Dokumentaristin das Schicksal der „Verschickungskinder“, die von der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg an bis in die 1990er-Jahre hinein millionenfach in mehrwöchige Kinderkuren verschickt wurden. Dort waren sie teilweise brutalen körperlichen und seelischen Misshandlungen ausgesetzt. Viele von ihnen sind bis heute traumatisiert, unzählige schweigen noch immer. Die Dokumentation ist zwar mitunter in ihrem sehr persönlichen Ansatz etwas distanzlos und lässt zwangsläufig auch Fragen offen, liefert aufrüttelnde Einblicke in ein bislang wenig bekanntes, dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.