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Filmpodium: The Wrong Man

Der harmlose Musiker Manny gerät in die Maschinerie der Justiz: Zeugen wollen ihn als den Mann wiedererkennen, der einen Raubüberfall verübt hat. Bis sich seine Unschuld herausstellt, ist Manny ein gebrochener Mann. «Hitchcock entfaltet das Bild von einem systematischen Netz, das einen Schuldigen nicht sucht, sondern will und sich unaufhaltsam um Manny zuzieht. In wachsender Verzweiflung fragt er ausgerechnet die ihn verhörenden Polizisten: ‹Was kann ich tun, um Ihnen meine Unschuld zu beweisen?› Woraufhin die mit penetranter Insistenz jene furchtbaren Sätze wiederholen: ‹Sie müssen uns nur die Wahrheit sagen. Wenn Sie nichts zu verbergen haben, gibt es auch nichts zu befürchten.› Diese Behauptung straft Hitchcock Lügen. Penibel beleuchtet er jeden Schritt, mit dem die Polizei ihre Opfer in die Falle lockt.» (Tom Tykwer, Österreichisches Filmmuseum)