Der mit dem Wolf tanzt - Film ∣ Kritik – Filmdienst
Während des amerikanischen Bürgerkrieges kommt ein im Grenzgebiet auf sich selbst gestellter Leutnant mit den Lakota (Sioux) in Kontakt, erlernt ihre Sprache und beginnt, ihr Leben zu verstehen und ihre Menschen zu schätzen. Eingebettet in Bilder endloser Prärien und naturverbundenen Eingeborenenlebens, entwickelt sich ein faszinierendes Epos, das - fern jeder vereinfachenden Idealisierung und mit ungewöhnlicher Detailsorgfalt - die "klassische" Konfrontation eines einsamen Menschen mit einer fremden Kultur variiert. Ebenso eindrucksvoll in seinem Bemühen um historische Wahrhaftigkeit wie in seinem Bestreben, die Klischees des traditionellen Indianer-Westerns durch ein fundiertes, menschlicheres Porträt zu ersetzen. Dabei in hohem Maße fesselnd, humorvoll und unterhaltend. (Auf Video auch in Originalfassung; siehe auch unter: "Der mit dem Wolf tanzt - Spezial Edition")