Empore đâItalienisches Restaurant in Stuttgart-Mitte | LIFT Stuttgart
35 Jahre spĂ€ter: ZurĂŒck in die Empore. Nicht nur LIFT feiert 35-JĂ€hriges, auch eine Institution im Herzen der Stadt: Im ersten LIFT wurde das italienische Restaurant Empore in der Markthalle getestet. Höchste Zeit fĂŒr einen erneuten Besuch. Die Redaktion startete damals trocken mit: âDa weiĂ man gleich, dass ein Besuch nicht billig sein wird.â Das ist uns auch heute schnell klar, wundert aber nicht. Hier kehrt man nach einem Stopp im Dorotheen Quartier ein, oder nach einem Schlenker durch die Markthalle. Wir kommen erst am Abend â und landen deshalb nicht auf der eigentlichen Empore. Denn die Markthalle schlieĂt wochentags um 18:30 Uhr, im Sommer muss man auf die Terrasse ausweichen. Das ist kein Nachteil: Zwischen blĂŒhendem Oleander sitzt man dort mit bestem Blick aufs Treiben der Innenstadt. Die Speisekarte ist auch heute noch âklein aber fein, offeriert von allem etwas, und immer mit einem besonderen Pfiff.â Die Redaktion testete damals die Antipasti fĂŒr 19 Mark, also tun wir es ihr nach mit den Antipasti per Due (32,80 âŹ). Die Auswahl reicht von Salami ĂŒber GrillgemĂŒse hin zu MeeresfrĂŒchtesalat und erfreut unsere Gaumen, etwas KĂ€se hĂ€tte gutgetan. Der Preis erscheint uns recht hoch, man zahlt wohl fĂŒrs GefĂŒhl â so machtâs zumindest der Nebentisch mit der zweiten Sektflasche. Der KĂ€se ist dafĂŒr auf den Hauptspeisen zu verorten: Das Risotto Puttanesca (26,50 âŹ) kommt mit cremiger Burrata, leicht bissfestem Reis und wĂŒrzigem Parmesan. Das Fleisch beim Ragu di Cinghiale (24,80 âŹ) ist zart, die SoĂe krĂ€ftig. Nur der grobe Sellerie dominiert zu stark. Gespannt sind wir auf den Service. Vor 35 Jahren gab es dafĂŒr nur einenâPunkt â nicht zuletzt, weil der Koch sich wohl beim Anrichten genĂŒsslich die Finger ableckte. Heute gehen wir von besseren Hygienestandards aus. Vor allem aber erleben wir ein sympathisches, aufmerksames Kellner-Duo, das flott und mit Humor durch den Abend fĂŒhrt. VAW.