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Studie wirft Medienaufsicht strukturelle Defizite bei Nahost-Berichterstattung vor. | turi2

Teilversagen: Eine Studie im Auftrag der linken Rosa-Luxemburg-Stiftung wirft der Medienaufsicht Defizite im Umgang mit der Berichterstattung über den Nahostkonflikt vor. Laut der Untersuchung von Medienjournalist Stefan Mey greife der Presserat bei Beschwerden aktiv ein, während Rundfunkräte und Landesmedienanstalten überwiegend passiv agierten. Zwischen Oktober 2023 und Dezember 2025 habe der Deutsche Presserat über 72 Beschwerden entschieden und zwölf öffentliche Rügen ausgesprochen. Beim ÖRR führten 72 Programmbeschwerden lediglich zu fünf förmlichen Beanstandungen. Im privaten Rundfunk verzeichneten die Medienanstalten keinen einzigen Fall journalistischer Aufsicht. Rundfunkräte und Medienanstalten "schöpfen ihre erheblichen Möglichkeiten kaum aus" und setzten "journalistischen Regelverstößen und antipalästinensischem Rassismus" nur "wenig entgegen" kritisiert Mey. presseportal.de, rosalux.de

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