Wild Horse Nine - Film ∣ Kritik – Filmdienst
Ein CIA-Agent, der sich 1973 in Chile aufhält, begleitet einen älteren Kollegen auf die Osterinsel Rapa Nui. Der ist unheilbar an Krebs erkrankt und will seine Memoiren schreiben, leidet aber an Gedächtnislücken. Doch dann zieht sich der Aufenthalt auf der Insel mit den mythischen Steinköpfen unerwartet in die Länge. Eine vielschichtige Buddy-Komödie mit reichlich schwarzem Humor, die im Umgang mit dem historischen und politischen Hintergrund gekonnt unbequeme Fragen aufwirft. Dank pointierter Dialoge und brillanter Darsteller fällt der Film äußerst witzig aus und beweist ebenso Gespür für die Tragik der Charaktere.