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Studie betrachtet Schwerverletzte nach gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Stichwaffen | DGU

In Deutschland gibt es in den letzten Jahren eine Zunahme Schwerverletzter nach gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Stichwaffen. Auch wenn die Zahlen steigen, bleibt der Anteil insgesamt gering: 1,26 Prozent der Schwerverletzten werden derzeit nach Stichverletzungen infolge von Gewaltdelikten in deutschen Traumazentren behandelt. Das zeigt eine 12-Jahres-Analyse aus dem TraumaRegister DGU der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), die jetzt im Deutschen Ärzteblatt in der Ausgabe 17 publiziert wird. „Die Versorgung von Stichverletzungen gehört heute deutlich häufiger zu unserem Arbeitsalltag als noch vor zehn Jahren“, sagt Prof. Dr. Frank Hildebrand, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und DGU-Präsident.

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