Dao - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Die Tochter einer aus Guinea-Bissau stammenden Frau heiratet in Frankreich, wozu große Teile der weitverzweigten Familie anreisen. Einige Zeit später treffen sie sich erneut, um im Heimatdorf der Familie des verstorbenen Großvaters zu gedenken. Das um die beiden Feste herum angelegte, ausgedehnte Familienporträt zwischen Fiktion und Dokumentation entwickelt einen einzigartigen Rhythmus, solange es sich seiner intimen Unmittelbarkeit überlässt. Die strukturelle Dynamik der Prämisse formt sich zu einem inklusiven, empathischen, mitunter allzu mäandernden, aber immer humanistischen Film.