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AWO Saarland erhält EMAS-Urkunde für Umweltengagement - AWO Saarland

Mit einer EMAS-Registrierung, einem von der Europäischen Union entwickelten System für nachhaltiges Umweltmanagement, weisen Unternehmen nach, dass Ihnen Umweltschutz und Nachhaltigkeit wichtig sind. Die Umweltbilanz wird verbessert, Auswirkungen minimiert und Ressourcen gespart. In Saarbrücken haben Umweltministerin Petra Berg und Frank Thomé als Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland der AWO die EMAS-Zertifizierungsurkunde überreicht: „Eines darf man an einem Tag wie heute ruhig aussprechen: Wir gehören mit dieser Validierung zu den ersten und zugleich sind wir das bisher größte Unternehmen im Saarland, das sein gesamtes Umweltmanagementsystem nach EMAS hat validieren lassen. Darauf sind wir stolz“, sagte AWO-Landesgeschäftsführer Jürgen Nieser. Seit 2024 habe die AWO mit Hilfe der Beratungsfirma proTerra an 160 Standorten Umweltbetriebsprüfungen durchgeführt und so belastbare Daten für das weitere Vorgehen erhoben. Elf Mitarbeiter*innen seien zu Umweltmanagementbeauftragten ausgebildet worden und würden sich weiterhin bemühen, die AWO noch nachhaltiger werden zu lassen. „Als Wohlfahrtsverband tragen wir soziale, wirtschaftliche, ökologische und internationale Verantwortung – und diese vier Dimensionen lassen sich nicht voneinander trennen. Wer sich um Menschen kümmert, wie wir es in unseren Seniorenzentren, unseren Werkstätten, unseren Wohnheimen und unseren Kindertageseinrichtungen jeden Tag tun, der muss sich auch um die Welt kümmern, in der diese Menschen leben“, sagte Nieser. AWO-Landesgeschäftsführer Andreas Jodko ergänzte: „Im Detail sind das unsere Landesgeschäftsstelle in Saarbrücken – mit Druckerei in Sulzbach, unserer AWO-Akademie auf dem Rastpfuhl und sieben zentralen Verwaltungen – dann 26 Standorte im Dienstleistungsbereich Teilhabe, 26 Standorte im Bereich Pflege sowie 23 Standorte im Bereich Familie. Insgesamt sind das 82 Standorte, die wir in unser Umweltmanagementsystem einbezogen haben. Parallel dazu haben wir die Verbrauchsdaten all dieser Standorte erfasst: Strom, Wasser, Heizenergie, unsere Fahrzeuge und unsere Abfälle. Am Ende standen dafür über 1.000 einzelne Datensätze, die zusammengetragen, geprüft und ausgewertet werden mussten. Und diese Arbeit war kein Selbstzweck. Aus ihr sind konkrete Maßnahmen entstanden, mit denen wir schon heute aktiv Klimaschutz betreiben.“ Als Beispiele nannte Jodko zwei Seniorenheime mit Blockheizkraftwerk, ein Seniorenzentrum mit neuen Photovoltaik-Anlage oder die pädagogische Arbeit der für Fair Trade ausgezeichneten Kitas. „Als fünftgrößter Arbeitgeber im Saarland tragen wir dabei auch eine gewisse Vorbildfunktion, für andere Einrichtungen, für unsere Partner, aber auch für die Menschen, die in unseren Einrichtungen leben, arbeiten und betreut werden.“ Umweltministerin Petra Berg lobte die AWO als Verband, der Verantwortung übernommen habe und mit der Veröffentlichung des eigenen Umweltberichts Vertrauen schaffe: „Die EMAS-Zertifizierung ist ein bedeutender Schritt für gelebten Umwelt- und Klimaschutz im Saarland. Das Engagement des AWO Landesverbands Saarland e. V. zeigt, dass soziale Verantwortung und ökologische Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Dabei ist EMAS ist mehr als ein Zertifikat. Es ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, der Transparenz, Qualität und Glaubwürdigkeit schafft. Die Zertifizierung beweist, dass Organisationen wie die AWO einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Saarland leisten. Es macht uns in der Politik Mut, wenn wir solche Mitstreiter finden.“. IHK-Hauptgeschäftsführer Frank Thomé würdigte den großen Stellenwert der Validierung, die mehr als ein Etikett sei: „EMAS bietet einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Da setzt die AWO Maßstäbe. Außerdem ist diese Validierung die größte Neueintragung im Saarland“. Den Umweltbericht aus dem Berichtsjahr 2024 mit allen Daten und Fakten finden Sie hier als .pdf-Download