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Verkehrsunfall – wenn ein Pferd liegen bleibt…  | PferdeWoche Online

Pferde im Verkehr – ein tagtäglich aktuelles Thema. Die «PferdeWoche» hat sich mit Ruedi Keller, dem Gesamtleiter des Grosstierrettungsdienstes CH/FL, Stützpunkt Kanton Zürich, unterhalten. Fazit: Rund eineinhalb Einsätze pro Tag, professionelle Fahrzeuge, Klinikpartnerschaften – und das alles auf freiwilliger Basis. Was Ruedi Keller 1997 aus einer Lücke im Rettungswesen für Grosstiere aufbaute, schützt Pferde bis heute. Der Grosstierrettungsdienst CH/FL entstand Ende der 1990er-Jahre aus einem einfachen, bis dahin aber nicht vorhandenen Bedürfnis: Was für Menschen mit dem Notruf 144 funktioniert, soll auch für Grosstiere möglich sein. Ruedi Keller, Gründer und bis heute treibende Kraft des Dienstes, beschreibt die Anfänge so: «Professor Björn von Salis rief die Pferdesamariter-Bewegung ins Leben, organisierte Kurse und suchte Freiwillige, die einen Anhänger umbauen, um dann quasi einen Ambulanz-Notfalldienst zu bieten.» Keller war einer der Ersten, die mitmachten. Die Realität war jedoch ernüchternd. «Wir hatten manchmal Besitzer, die mehr wussten als wir Pferdesamariter», gesteht er. 1997 brach die Bewegung zusammen. Für Keller war das der Startschuss: «Ich fand es sehr schade, weil wir in das Thema ‘Rettung von Pferden’ viel investiert haben. Und mich begeisterte die Idee der Grosstierrettung.» Er rief die vier verbliebenen Mitstreiter zusammen und schlug vor, den Dienst unter dem Namen «Grosstierrettungsdienst» neu aufzuziehen und ihn neben Pferden auch für Kühe, Schafe und Ziegen zu erweitern. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe vom Mittwoch.