La bohème
In der kalten Pariser Winterluft entspinnt sich eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Ringen zwischen jugendlichen Zukunftsträumen und einer ernüchternd leeren Speisekammer. Rodolfo lernt seine Nachbarin Mimì kennen. Umgeben von einem Kreis junger Künstler, die das Leben trotz Armut genießen, lieben, trennen und versöhnen sich die beiden – genauso wie Musetta und Marcello. Doch wie der flüchtige Glanz eines Winterabends im Café Momus, verblasst auch die gemeinsame Zukunft: Mimì ist unheilbar krank!
Puccini gelingt es mit feinster orchestraler Farbgebung, verschiedene soziale Milieus und den Überschwang jugendlicher Liebe musikalisch einzufangen. Das Werk ist voller weltberühmter Melodien wie Rodolfos „Che gelida manina“ oder Mimìs „Mi chiamano Mimì“. Musettas Walzer sprüht vor koketter Lebensfreude. Die Kritiker sahen nach dem Erfolg von „La bohème“ in Puccini den legitimen Nachfolger Giuseppe Verdis.
Uraufführung: 1. Februar 1896 in Turin
Dauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause nach dem zweiten BildAls Zwischenmusik nach dem dritten Bild erklingt von Giacomo Puccini „Crisantemi“, SC 65 (1890).
Die Öffentliche Probe zu „La Bohème“ findet am 2.10. um 18:30 Uhr statt.
Stückeinführung zwanzig Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Wir empfehlen diese Produktion für Theaterbesucher:innen ab 10 Jahren.
Pressestimmen
„Zauberhaft ist auch das Bühnenbild mit Paris im Kleinformat, als sich die Künstler zum Aperitif im Café Momus treffen. Besonders entzückt das quirlige Treiben auf der Bühne, wenn die Chöre mit Kindern und Jugendlichen hinzutreten und sich rund 60 Mitwirkende auf der Bühne versammeln.“
Mühlacker Tagblatt, 14. Oktober 2026
„Großen Anteil am Erfolg der Opernpremiere hat die Badische Philharmonie unter Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Inbal, die mit tosendem Extra-Applaus bedacht wird. Mit seinem feinnervigen, von empfindsamem Gespür und Verständnis für die Musik geprägten Dirigat macht Inbal Puccinis schmelzende und immer wieder impressionistisch zart hingetupfte Musik über die reine Begleitung hinaus erlebbar.“
Pforzheimer Zeitung, 12. Oktober 2026