Studie sieht nur ein Prozent Abfall in Altkleiderexporten nach Ostafrika
Eine Studie zum internationalen Handel mit Secondhand-Kleidung stellt die verbreitete Annahme infrage, dass große Teile der nach Afrika exportierten Alttextilien faktisch Müll seien. Nach einer Untersuchung von rund 244.500 importierten Kleidungsstücken in Uganda und Tansania waren rund 96 Prozent der Ware wieder tragbar. Der Anteil der als Abfall eingestuften Stücke lag nach Angaben der Autoren lediglich bei rund einem Prozent. Weitere drei Prozent entfielen auf Putzlappenqualität.