Der Heimatlose - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
Nach 14 Jahren Abwesenheit kehrt ein Lehrer vom Festland auf seine heimatliche Nordseeinsel zurück. Doch niemand heißt ihn willkommen, vielmehr begegnen ihm die Bewohner feindselig, und selbst Jugendfreunde geben an, ihn nicht zu kennen. Als ein Gericht zur Feststellung seiner Identität einberufen wird, offenbart sich, dass die Erinnerungen des Mannes grundlegend anders sind als die der Zeugen. Ein entrückter Film zwischen absurder Komödie und Parabel mit kafkaesken Anstrichen, die durch die offene zeitliche Verortung und den namenlosen Schauplatz universelle Züge bekommen. Die Inszenierung nutzt Verfremdungseffekte wie lediglich angedeutete Kulissen, um von Entfremdung und Identitätssuche zu erzählen.