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Litteratur in der Zehntscheune – Gertrud von le Fort

Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea Freiin von le Fort wird am 11.10.1876 als Tochter des preußischen Majors Lothar von le Fort und seiner Frau Elsbeth Karoline geb. von Wedel-Parlow in Minden geboren. 1893 erscheinen Gertrud von le Forts erste Gedichte in der Zeitschrift Jung Deutschland und Jung Elsaß . 1896 lernt sie die Städte Wien, Florenz, Venedig und Genua kennen. 1897 erscheint unter dem Pseudonym G. von Stark ihre erste Erzählung: Die roten Schuhe . 1908-1913 belegt sie diverse Vorlesungen an der Universität in Heidelberg, insbesondere die Vorlesungen des Theologen und Philosophen Ernst Troeltsch. 1924 veröffentlicht sie ihre Hymnen an die Kirche , die ihren Namen schlagartig bekannt machen sollten. 1928 erscheint ihr Werk: Das Schweißtuch der Veronika . Es folgen: Der Papst aus dem Ghetto (1930), Die letzte am Schafott (1931), Hymnen an Deutschland (1932), Das Reich des Kindes (1933), Die ewige Frau (1934) und Die Magdeburgische Hochzeit (1938). 1939 zieht sie nach Oberstdorf. Nach dem 2. Weltkrieg entstehen zahlreiche weitere Werke, u. a. Plus Ultra (1950), Die begnadete Angst (1951), Am Tor des Himmels (1954), Die Frau des Pilatus (1955), Der Turm der Beständigkeit (1957), Das Schweigen (1967). Am 01.11.1971 stirbt Gertrud von le Fort, vielfach und hoch geehrt, im Alter von 95 Jahren in ihrer Wahlheimat Oberstdorf. Anmeldungen und nähere Informationen unter www.vhs-re.de, 05242 90 30-139 oder aleksandra.matuszak@vhs-re.de