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KEB im Bistum Limburg: Philosophie der Musik

Die Goldenen Zwanziger Jahre waren eine Zeit, in der Musik zur Stimme der Moderne wurde: Jazz und Tanzmusik eroberten die Großstädte, Kabarett und Revue verbanden Klang mit Gesellschaftskritik, neue Kompositionen experimentierten mit Rhythmus, Bruch und Tempo. Musik war nicht mehr nur Kunst – sie wurde Lebensgefühl, Körpererfahrung und Ausdruck einer beschleunigten Welt. Mit Christoph Türcke begrüßen wir einen der bedeutendsten Gegenwartsphilosophen, der in seiner „Philosophie der Musik“ zeigt, warum Musik weit mehr ist als Unterhaltung: Sie ist eine Form des Weltverstehens, ein Denken im Klang, eine Erfahrung von Zeit, Leiblichkeit und Sinn. Der Abend verbindet die musikalische Umbruchszeit der 1920er Jahre mit der Frage, die bis heute aktuell geblieben ist: Was macht Musik mit uns – und warum kann sie uns manchmal mehr sagen als Worte? Christoph Türcke zählt zu den bedeutenden Stimmen der Gegenwartsphilosophie. Er studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Literaturwissenschaft und war viele Jahre Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Türcke ist vor allem durch seine Arbeiten zur Kritischen Theorie, Kultur- und Medienphilosophie bekannt. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen u. a. „Erregte Gesellschaft“, „Philosophie des Traums“ sowie seine umfangreiche „Philosophie der Musik“, in der er Musik als Grundform menschlicher Erfahrung und Welterschließung deutet. Eva Zöllner zählt zu den aktivsten Akkordeonistinnen ihrer Generation und widmet sich mit Leidenschaft der zeitgenössischen Musik. Als international gefragte Künstlerin präsentiert sie Projekte, die von experimentellen Solo-Performances bis zur Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern reichen. Konzertreisen führten sie auf alle Kontinente. Moderation: Dr. Johannes Lorenz, Studienleiter für Theologie und Philosophie In Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie im Haus am Dom Frankfurt Eintritt frei. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Anmeldung unter: denkbares@online.de

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