DGfN fordert verbindliche Rahmenbedingungen für nierenkranke Menschen, Versorgungspfade sollen Zugang zur Nephrologie sichern - DGfN
Die Einführung eines Primärversorgungssystems in Deutschland darf die Betreuung nierenkranker Menschen nicht verschlechtern, indem neue Behandlungshürden entstehen. Daher muss die Früherkennung der chronischen Nierenkrankheit (CKD) verbindlicher Bestandteil der medizinischen Primärversorgung werden, fordert die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN) in einem aktuell veröffentlichten Impulspapier. Unterstützt wird sie dabei durch den Berufsverband der Nephrologinnen und Nephrologen (DN). Gemeinsam sprechen sie sich für eine bedarfsgerechte Diagnostik und Therapie aus. So ließe sich CKD bei Risikopatientinnen und -patienten früher erkennen und konsequenter behandeln. Auch die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe könnte verbessert und unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Grundlage dafür müssten klare normative Vorgaben bei Einführung eines Primärversorgungssystems sein. Das Thema steht auch auf der Agenda der Online-Pressekonferenz zur 18. Jahrestagung der DGfN am 6. Oktober 2026 von 11.00 bis 12.30 Uhr.