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Explortal Logistics: Pressemitteilung: Fehlerhafte Stellwerkssoftware in Hamburg: Fahrgäste zahlen doppelt

Pressemitteilung: Fehlerhafte Stellwerkssoftware in Hamburg: Fahrgäste zahlen doppelt / Fahrgastverband PRO BAHN fordert Transparenz zur Fehlerursache und Aufsicht über den wochenlangen Ersatzsignalbetrieb Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die neuerliche Verlängerung der Kapazitätseinschränkungen im Zulauf auf Hamburg-Altona scharf. Nach der bereits um zwei Wochen verlängerten Totalsperrung der Hamburger Verbindungsbahn sorgt nun eine fehlerhaft gelieferte Stellwerkssoftware im Bereich Eidelstedt dafür, dass bis zum 6. September 2026 nur vier Zugfahrten pro Stunde möglich sind – mit weiteren Umleitungen und Zugausfällen für zehntausende Fahrgäste. „Die Fahrgäste zahlen diese Softwarepanne doppelt: mit weniger Zügen und mit einem Betrieb, der wochenlang auf der Rückfallebene läuft, die eigentlich nur für den kurzzeitigen Störungsfall gedacht ist", sagt Lukas Iffländer, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN. „Fahrten auf Ersatzsignal ersetzen die technische Sicherung des Stellwerks durch manuelle Prüfhandlungen. Was für Minuten oder Stunden vertretbar ist, wird hier zum vierwöchigen Dauerzustand auf einer der meistbefahrenen Strecken Norddeutschlands. Das muss sauber bewertet und beaufsichtigt werden." „Die Fahrgäste in Hamburg und Schleswig-Holstein erleben in diesem Sommer eine Zumutung nach der anderen: erst die verlängerte Generalsanierung, dann die Totalsperrung der Verbindungsbahn, jetzt wochenlang ein ausgedünnter Betrieb im Zulauf auf Altona", sagt Stefan Barkleit, Vorsitzender des Landesverbands Schleswig-Holstein/Hamburg des Fahrgastverbands PRO BAHN. „Pendlerinnen und Pendler ebenso wie Urlaubsreisende Richtung Norden und Westen haben keine echte Ausweichmöglichkeit. Wir erwarten, dass DB InfraGO und die Verkehrsunternehmen jetzt gemeinsam ein verlässliches Umleitungs- und Informationskonzept vorlegen – und zwar bevor die Ausfälle die Bahnsteige erreichen." (....)