Gemeinsamer Appell: Junge Menschen brauchen passende Hilfen statt pauschaler Vorrangregeln - Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V.
Der KJRV hat einen Appell von 29 Verbänden mitgezeichnet, in dem gefordert wird, die geplante gesetzliche Vorrangstellung von Infrastruktur- und Regelangeboten gegenüber individuellen Hilfen zur Erziehung zu streichen, weil sie den Zugang zu passgenauen Unterstützungsleistungen gefährdet und die Hilfeplanung einschränkt. Die Verbände warnen vor Verzögerungen notwendiger Hilfen, zusätzlichen bürokratischen Belastungen sowie einer Verschärfung regionaler Ungleichheiten und betont, dass individuelle Rechtsansprüche und bedarfsgerechte Hilfen zentral bleiben müssen.