Mutmasslicher Finanzier des Genozids in Ruanda in Haft gestorben | Nau.ch
Ein mutmasslicher Drahtzieher des Völkermordes in Ruanda ist nach Angaben eines UN-Gerichts während seiner Haft im niederländischen Den Haag in einem Krankenhaus gestorben. Félicien Kabuga war beschuldigt, einer der Hauptverantwortlichen des Blutvergiessens zu sein, bei dem 1994 mindestens 800.000 Menschen getötet wurden. Der medizinische Leiter der UN-Haftanstalt sei unverzüglich benachrichtigt worden, teilte der Internationale Residualmechanismus der Vereinten Nationen für Strafgerichtshöfe (IRMCT) in einer Erklärung mit. Eine Untersuchung zu den Umständen von Kabugas Tod sei eingeleitet worden.