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Welt-Sepsis-Tag: Chirurgie plädiert für den Einsatz von KI zur Früherkennung

Berlin - Eine Sepsis, umgangssprachlich auch Blutvergiftung genannt, ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland; nur Herz-Kreislauf- und Krebstodesfälle sind häufiger. Dennoch wird die Erkrankung dramatisch unterschätzt. Aufseiten der Betroffenen, aber auch auf ärztlicher und pflegerischer Seite fehle oft das Bewusstsein dafür, wie eine Sepsis sich ankündige und wie schnell sie zu kritischen Zuständen führen könne, mahnt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH). Die DGCH setzt auf die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz (KI), um Todesfälle künftig zu vermeiden. Erste KI-Anwendungen werden bereits erfolgreich in der Sepsis-Früherkennung eingesetzt, betont die Dachgesellschaft anlässlich des Welt-Sepsis-Tages am 13. September 2026.