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Meditationen und Fantasiereisen für Kinder traumasensibel gestalten

Meditative Fantasiereisen können Kindern wohltuende Pausen von stressigen Reizen des Alltags bieten. Als pädagogische Fachkraft in der Kinder- und Jugendhilfe können Sie dadurch Einschlafprobleme, Antriebslosigkeit oder Ängste Ihrer jungen Klient*innen lindern. Wie das funktioniert, lernen Sie in diesem Seminar. Da das Gehirn nicht zwischen real erlebten Erfahrungen und solchen der eigenen Vorstellung differenziert, kann die Arbeit mit inneren Bildern reale Empfindungen herstellen und nachhaltig integrieren. Meditation und Imagination können besonders für Menschen mit traumatischen Erfahrungen triggernd sein. Eine forcierte Bewegungslosigkeit in Stille mit Fokus auf das Innere kann die Neigung zum Dissoziieren bestärken. In dieser Fortbildung lernen Sie anhand unterschiedlicher Meditations- und Imaginationstechniken, wann und wie Sie Fantasiereisen traumasensibel einsetzen können. Mit spielerischen Elementen und einem ressourcenorientierten Blick ermöglichen Sie Kindern, ihre Fantasiewelten achtsam und mit allen Sinnen zu erforschen. Sie wissen, was Imagination für den Prozess der Neuroplastizität bedeutet, und können Fantasiewelten als Rückzugsorte für neue Erfahrungs- sowie Handlungsmöglichkeiten nutzen. Inhalte: - Imagination und Neuroplastizität - Unterschiedliche Arten sowie Formen von Meditation und Fantasiereisen - Progressive Muskelentspannung - Die Rolle von Atmung - Die Kunst des Erzählens: Rahmen, Aufbau, Ziel, Stimme, ... - Traumasensible Umsetzung: Sprache, Vorhersehbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Wahlmöglichkeiten - Überflutungszustände erkennen und auffangen