Protein – vom «Sündenbock» zum unterschätzten Nährstoff | PferdeWoche Online
Protein galt in der Pferdefütterung lange als problematisch. Zu viel Eiweiss, so glaubte man, belaste den Stoffwechsel, mache Pferde krank und begünstige Erkrankungen wie Hufrehe. Heute weiss man: In vielen Fällen war nicht das Protein das Problem, sondern lösliche Kohlenhydrate. Gleichzeitig zeigt sich, dass manche Pferde mit ihrer Ration zu wenig hochwertiges Protein und wichtige Aminosäuren erhalten.
Kaum ein Thema in der Pferdefütterung ist so stark von alten Lehrsätzen geprägt wie Protein. «Lange Zeit galt eine Eiweissüberversorgung beim Pferd als Risiko – heute wissen wir, dass nicht die Proteine das Problem sind», erklärte Professorin Ellen Kienzle, langjährige Inhaberin des Lehrstuhls für Tierernährung und Diätetik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Anlässlich eines Fachseminars des Tierarzneimittelherstellers «Virbac» auf dem Hofgut Albführen stellte die ausgewiesene Expertin für Pferdeernährung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse rund um Protein und Aminosäuren vor.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe vom Mittwoch.