Morgen war Krieg (2026) - Film ∣ Kritik ∣ Trailer – Filmdienst
In naher Zukunft wird Deutschland von einer rechten Regierung beherrscht, die angesichts eines näher rückenden Krieges eine Generalmobilmachung verfügt. Ein junger Mann entzieht sich der Einberufung und sucht mit seiner jüngeren Schwester Unterschlupf bei ihrem Vater in einem Haus am Fluss nahe der Grenze. Als dort Flüchtlinge auftauchen und sich eine lokale Bürgerwehr in Stellung bringt, gerät die Familie zwischen die Fronten. Das Drama denkt mit großer Ernsthaftigkeit Entwicklungen der Gegenwart weiter, belässt die konkreten gesellschaftlichen Verhältnisse aber im Diffusen. Da der Film ganz auf psychologische Einfühlung setzt und eher statisch ausfällt, wirkt er trotz guter Darsteller eher unbestimmt.